Zukunftspreis

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Willkommen im Neustadtfenster

Kinder singen beim Adventstürchen am KulturBauwagen

Bergneustadt. Im Rahmen des traditionellen Altstadt-Adventskalenders fand das 3. Türchen, wie auch im Vorjahr wieder am KulturBauwagen des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur statt. Als Überraschung gab es eine musikalische Darbietung der Kinder aus der Chor-AG des Förderkreises, welcher vor kurzem unter der Leitung von Doris Klaka (stellv. Vorsitzende), Angelika Wessendorf (Vorstand) und Meike Krämer-Ansari (Projektleiterin/Gitarre) ins Leben gerufen wurde. Gesanglich unterstützt wurde der Chor an diesem Abend von Ina Albowitz-Freytag (Kreistagsmitglied/MdB a.D.), worüber sich alle anwesenden sehr freuten.

Zum Besten gaben die Kinder, welche zum größten Teil aus muslimischen Familien stammen, an diesem Abend zunächst „Wir sagen Euch an“, gefolgt von „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ und ihrem Lieblingslied „In der Weihnachtsbäckerei“. Auch wenn der Großteil der Kinder der Chor-AG kein Weihnachten feiert, so machen sie anderen Menschen doch immer wieder gerne eine Freude mit ihrem Gesang und wünschen allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.

Advent am Bauwagen mit Lesungen für Kinder, von bekannten Persönlichkeiten

Kunsthandwerkermarkt im Krawinkelsaal

Auch in diesem Jahr bot der Krawinkelsaal dem Neustädter Kunsthandwerkermarkt mit rund 40 Ausstellern eine wohlige Heimat. So strömten an diesem Adventswochenende zahlreiche Gäste in die behaglichen Räumlichkeiten und genossen die vorweihnachtliche Atmosphäre. Dabei wurde den Besuchern nicht nur im Krawinkelsaal eine breite Palette adventlicher Handwerkskunst geboten, sondern auch im Jugendtreff sowie im Außenbereich. Darüber freuten sich nicht zuletzt Meike Krämer-Ansari sowie Patrick Höller vom Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur, die den Markt alljährlich gemeinsam mit der Stadt Bergneustadt organisieren. „Bei unseren Ausstellern handelt es sich größtenteils um Kunsthandwerker, die ihrer Leidenschaft innerhalb eines Hobbys nachkommen. Dabei steht das soziale Engagement im Mittelpunkt“, so Krämer-Ansari.

Sehr abwechslungsreich war dabei die dargebotene Handwerkskunst. Neben Schmuck, Holz- und Metallarbeiten, Porzellan- und Stoffmalereien sowie floristischen Arbeiten wurde auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Darüber hinaus servierten die Jugendlichen im Jugendtreff vitaminreiche Winter-Smoothies. Auch der ein oder andere Adventskranz konnte noch auf den letzten Drücker erworben werden. Traditionell findet der Neustädter Kunsthandwerkermarkt zugunsten der Bergneustädter Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit statt. So werden die Erlöse unter anderem dem Kinder- und Jugendtreff Krawinkel für soziale Zwecke zugutekommen. 

 

 

Das Paradeisl – Adventsschmuck aus Österreich

Auf ihrer „Reise durch die Welt“ sind die Kinder der Literatur AG des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur rechtzeitig vor der Adventszeit in Österreich angekommen. Da hörten sie zum ersten Mal in ihrem noch jungen Leben das Wort Paradeisl und lasen dazu eine schöne, kurzweilige Geschichte aus einer österreichischen Familie, zur Vorbereitung der Adventszeit. Äpfel, die mit Spießen zu einer Pyramide gebaut werden, verziert mit Tannengrün, Nüssen, Strohsternen und Kerzen, auf einem Silbertablett. Das fanden die Kinder toll und sie verabredeten sich, um gemeinsam ein Paradeisl zu gestalten. Mit großem Eifer und sehr interessiert machten sich die Kinder ans Werk.  Dazu holten sie sich Hilfe bei Betreuerin Christiane Hilgermann, die alle notwendigen Materialien besorgte und den Kindern hilfreich zur Seite stand, bis das fertige Paradeisl alle erfreute.
Zeitgleich tagte die strickende Frauengruppe, „Stricken für ein Kinderlachen“, im FörderkreisJugendtreff und verfolgte das engagierte basteln der Grundschulkinder. Dann erklärte sich noch der Viertklässler Alper Sali bereit, den Frauen die Geschichte vom Paradeisl vorzulesen, was er mit Bravour vollbrachte und dafür großen Applaus bekam.
Strickgruppe und Literatur AG, Jung und Alt, verbrachten gemeinsam mit der Vorbereitung zur Adventszeit und gleichzeitig für einen guten Zweck, einen erfolgreichen und schönen Nachmittag.
 

Jugendliche im Just More

Sport, gesunde Ernährung und ein gesundes Selbstwertgefühl

Lautet das Motto der Jugendlichen aus dem Jugendtreff des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur. Für sechs Wochen besuchen die Jugendliche nun wieder gemeinsam mit Meike Krämer-Ansari (Projektleiterin Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit) und Katja Kashama-Engels (Mitarbeiterin Jugendtreff) das „Just More Fitness“ und lernen unter professioneller Anleitung von Nadine Polzer (Mitinhaberin Just More Fitness) und ihrem Team, diverse Sportmöglichkeiten und eine gesunde Lebensweise kennen. Spaß an sportlichen Aktivitäten haben, sich in seinem Körper wohl fühlen und Freude an gesunder Ernährung zu haben, sind Aspekte, die den Jungen und Mädchen vermittelt werden sollen, um eine Grundlage für eine gesunde Lebensweise zu schaffen.

Ein französisches Kuchengeheimnis

Wer findet die Bohne? Das war die große Frage, der sich diesmal die Literatur AG stellte. Zum ersten Mal hörten und lasen die Kinder etwas von einer Galette des Rois, einem speziellen Kuchen.
Auf ihrer literarischen Reise durch die Länder, vom Senegal über Italien, Mexiko, England, Indien, China und Russland, erreichte die Gruppe jetzt Frankreich. Dabei blieb es nicht allein bei der Geschichte des Königskuchens, den es nur am Dreikönigstag gibt und zu dessen Anlass sich die Franzosen mit ihrer Familie und Freunden treffen, um zu bestimmen, wer ihr König sein wird. Vielmehr suchten die Kinder im Anschluss an die Lesung selbst nach der Bohne. Dazu hatte Doris Klaka einen Königskuchen gebacken, der auf alle Kinder und BetreuerInnen aufgeteilt wurde. Und bald wurde man fündig. In Merts Kuchenstück befand sich das erhoffte Objekt und nun konnte die „Krönung“ der Literaturstunde folgen. Christiane Hilgermann hatte dafür eine wunderschöne Krone gebastelt, die Mert sichtbar erfreut trug und sich, wie in der Geschichte, eine Königin aussuchen durfte. Seine Wahl fiel schnell auf Fatima. Jetzt durften sich beide Kinder besonders freuen, denn es gab ein kleines Geschenk zur Belohnung.
Die nächste Reise führt die Gruppe dann nach Österreich. Da geht es um Weihnachtsschmuck, dem Paradeisl. „Und was das ist, das erfahrt Ihr nächste Woche in der Literatur AG“, versprach Michael Klaka den Kindern.

Martinssingen im Ev. Altenheim

Die Kinder der Nachmittagsbetreuung des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur haben auch in diesem Jahr wieder die Bewohnerinnen und Bewohner des Ev. Altenheims in der Altstadt besucht, um Ihnen mit Unterstützung von Doris Klaka (stellv. Vorsitzende, Ehrenamtlerin), Angelika Wessendorf (Vorstand, Ehrenamtlerin), Nurcan Arslan (Kindergruppenleiterin) und Meike Krämer-Ansari (Projektleiterin Förderkreis) ihre Martinslieder vorzutragen. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die zahlreich erschienen waren, um den Kindern zuzuhören, haben sich sehr über den Besuch der Kinder gefreut und sind schon gespannt auf den Besuch in der Weihnachtszeit, wenn die Kinder mit ihren Weihnachtsliedern wiederkommen.

Kinder der Literatur AG im China Restaurant

Die 6. Geschichte aus Susanne Orosz Buch „Die Welt bei uns zu Hause“, führte die Kinder in eine chinesische Familie. Das war einigen TeilnehmerInnen sichtbar fremd. „Essen die wirklich Skorpione, gebratene Entenfüße oder Seegurken?“, fragten die Kinder aufgeregt. Außerdem ist in China Schmatzen und Schlürfen nicht verboten erklärt die Geschichte, es ist ein Zeichen, dass es den Gästen schmeckt. „Aber dann noch mit Stäbchen essen, geht das überhaupt“, wollten die Kinder wissen. Diplomsozialpädagoge Michael Klaka hatte diesmal viele Fragen zu beantworten und einige spannende Neuigkeiten zu berichten, über den Kaiser und den roten Drachen, der angeblich Glück bringen soll und dass man sich bei Tisch niemals die Nase putzen darf. Das wäre unfein.
Nur mit der Erklärung zum Essen mit Stäbchen blieb blanke Theorie. Deshalb schlug der Leiter der Literaturgruppe vor, einfach mal im örtlichen Chinarestaurant gemeinsam Essen zu gehen, um es auszuprobieren. Gesagt, getan, dann war es soweit. Kaum eines der Kinder hatte je zuvor chinesisch gegessen und schon gar nicht mit Stäbchen. Dafür fiel es den meisten Kindern erstaunlich leicht. Einige haben nicht einmal den Löffel oder die Gabel zu Hilfe genommen. Vor allem aber war es eine neue Erfahrung und eine abwechslungsreiche Literaturstunde.

3. Politische Runde im evergreen Bergneustadt

Lebhafte Diskussion zwischen Alt & Jung

Vorausgegangen war eine Bildungsreise der politisch interessierten Jugendgruppe des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur, unter Führung von Sozialpädagogin Meike Krämer-Ansari. Jetzt berichteten die jungen Leute Bewohnern und Bewohnerinnen des Altenheims evergreen von ihren interessanten Erfahrungen.
Unter Leitung des Moderatorenteams Doris und Michael Klaka, sowie Anna Rita Aprile vom Sozialen Dienst der Einrichtung, entwickelte sich eine rege Diskussion. Dabei waren den Teilnehmern der Runde die Themen recht vertraut. Schließlich sind die meisten von ihnen auch in der Adenauerära aufgewachsen und das war das eigentliche Thema: Gründung der Bundesrepublik nach der nationalsozialistischen Katastrophe, die Deutschland in Schutt und Asche gelegt hatte. Das Regierungsviertel in Bonn mit dem 1. Kanzler der Bundesrepublik war allen vertraut und persönlich Erlebtes ergänzte sinnvoll das theoretische Wissen und die ersten Erfahrungen der Jugendlichen. Auch der Bericht der Besichtigung des Regierungsbunkers in Ahrweiler stieß bei den Hausbewohnern auf reges Interesse.  Die Zeit des Kalten Krieges war allen noch in Erinnerung geblieben.
Die gemeinsame Diskussion zwischen den Generationen scheint jedenfalls allen Freude zu machen. Deshalb trifft sich die Gruppe, die auch gerne weitere interessierte Gäste begrüßen würde, am Freitag, 25. November, um 15.30 Uhr, im Altenheim evergreen.
Die politisch interessierte Jugendgruppe wird sich Anfang 2017 erneut auf mehrtägige Bildungsreise begeben. Neben der Konrad Adenauer Gedenkstätte in Rhöndorf, dem Friedensmuseum Brücke von Remagen, wird die Gruppe des Förderkreises auch den Ehrenfriedhof  (Soldatenfriedhof) Bad Bodendorf besuchen und sicherlich neue Erfahrungen sammeln. Davon werden die jungen Leute gerne wieder im evergreen berichten.

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