Willkommen im Neustadtfenster

Die Frau mit dem Dackel

Zur 31. Gesprächsrunde hatte der Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur Andrea Perthel ins Dachcafè des Alten- und Pflegeheims Haus EVERGREEN, eingeladen. Viele Menschen kennen sie vom Neustädter Wochenmarkt. Und immer mit Hund Malitha, ihrem Markenzeichen und wohlerzogenen Dackelhündin. Manchmal bringt sie sie auch mit, zur Freude der Kinder, wenn sie ihren „Dienst im Jugendtreff“ antritt. Dort leitet sie seit geraumer Zeit die Kunstwerkstatt des Fördervereins. Wer sie kennt, weiß, wie die studierte Graphik Designerin zur Sache geht. Mit großem Elan, professionellem Engagement und mit viel Empathie für die jungen Künstler*innen, entstehen wunderbare künstlerisch wertvolle und überaus kreative Werke. Darauf legt sie besonderen Wert.
Sie hat mittlerweile die Kunstwerkstatt zu einer Einrichtung entwickelt, die von sich reden macht. Neben der Kunstschule, der Technikwerkstatt und der Nachmittagsbetreuung für Schulkinder, hat sich ihre Werkstatt mit den Kindergruppen zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Förderkreis gemausert.
Voller Spannung und Interesse hörten die Bewohner*innen Andrea Perthel zu, als sie von Ihrer Familie, ihrem beruflichen Werdegang vom Abitur zum Studium, zwischen Brühl, Düsseldorf, Aachen und Köln und ihren Visionen und Vorstellungen erzählte. Sie, die in Bergneustadt, aber auch darüber hinaus, sehr gut vernetz ist, spricht über ihre Projekte und kooperativen Einsätze. Auch mit den Bewohner*innen und Kindern ihrer Kunstschule hat sie ein überzeugendes Konzept umgesetzt. Die gegenseitigen Portraitarbeiten können sich sehen lassen. Vor allem aber hatten die Beteiligten viel Spaß und Freude an der gemeinsamen künstlerischen Arbeit.
Das bestätigte auch Anna Rita Aprile, Sozialpädagogin im sozial-therapeutischen Dienst des Hauses Evergreen und bedankte sich bei Andrea Perthel, der stellvertretenden Bürgermeisterin, Isolde Weiner und dem Moderatoren Team Doris und Michael Klaka. Mit dem traditionellen, gemeinsamen Lied, endete ein kurzweiliger Nachmittag, der eigentlich viel zu schnell vorübereilte.